Piemont und Aostatal  >>

Zwei der abwechslungsreichsten Regionen Italiens stehen im Mittelpunkt dieser Tour: das Piemont und das Aostatal. Über das Engadin und den Comer See erreichen wir den Lago Maggiore, hier beginnt am Westufer das Piemont. Der Name bedeutet Land am Fuß der Berge, und so ist das Piemont auch von drei Seiten von hohen Bergen umgeben. Dazwischen finden sich so unterschiedliche Landschaftstypen wie die Reisfelder von Vercelli, die Seenlandschaften im Norden, die sanften Hügel des Roero oder die Weinberge der Langhe. Zwei Nächte verbringen wir in Alba, der Hauptstadt der Trüffel. Bei einem Tagesausflug erreichen wir sogar das Mittelmeer und die Strände um Savona, und am Nachmittag lernen wir bei einer ausgedehnten Weinprobe die bekanntesten Weine der Region näher kennen. Zu Barolo, Barbera und Barbaresco dürfen natürlich auch kulinarische Leckereien wie Polenta Pasticciata, Anatra Farcita und Pasta mit Tartufo nicht fehlen. So gestärkt geht es am nächsten Morgen dann in die französischen Seealpen: am Colle Agnel, Col d’Izoard und Col du Galibier können wir die endlosen Kurven und Tornantes vor prächtiger Bergkulisse so richtig geniesen. Über Briancon mit seinen ausgedehnten Festungsanlagen ziehen wir hinunter ins Susatal und weiter nach Turin. Die Stadt ist Zentrum des italienischen Autobaus und war auch die erste Hauptstadt der Republik Italien. Ein Bummel durch das historische Zentrum verschafft uns einen Überblick der schönsten Plätze und Palazzos. Die Fahrt weiter ins Aostatal geht wieder über hohe Pässe wie Montcenis, Col d’Iseran und Kleiner Sankt Bernhard. Das Aostatal ist Italiens kleinste Region mit Sonderstatus, zahlreiche alte Burgen und Festungen zeugen von der strategischen Bedeutung des Tals. Über 40 kleinere Seitentäler zweigen vom Haupttal ab, eines davon ist das Valtournenche. Hier verbringen wir die Nacht oben am Talende in Breuil-Cervina. Über uns ragt die Südwand des Matterhorn, das hier in Italien Monte Cervino heißt. Am nächsten Tag erkunden wir noch das ein- oder andere Tal, am Nachmittag dann ein wahrer Höhepunkt der Tour: von Courmayeur bringt uns die Seilbahn hinauf zur Punta Helbroner, wo wir auf 3462 Meter Seehöhe den Gletschern und Eisfeldern des Montblanc zum Greifen nahe sind. Wir verlassen das Aostatal und an der Südseite des Alpenhauptkamms vorbei geht es hinauf zum Simplonpaß und über das obere Wallis in die Zentralschweiz. Pässe der Alpenrepublik wie Grimsel, Furka und St Gotthard liegen hier vor uns, am Tell-Denkmal in Altdorf vorbei fahren wir an den geschichtsträchtigen Vierwaldstättersee. 1291 schworen sich hier auf der Rütliwiese die Urkantone Schwyz, Uri und Unterwalden ewige Treue, die Geburtsstunde der Schweiz. Oben in den Bergen entspannen wir in unserem gemütlichen Hotel und lassen den Blick über See und Berge schweifen. Am nächsten Tag geht es dann über Klausenpaß, Bregenzerwald und Allgäu zurück nach München.

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