Algarve, Lissabon und Extremadura  >>
Von Sevilla durch den Südwesten Spaniens und das südliche Portugal

Von Sevilla führt die Tour mitten hinein in die Extremadura. Riesige Korkeichenwälder und menschenleere Landstriche unter blauem Himmel erwarten uns in diesem einsamen Landstrich. Von hier kamen die meisten der Conquistadores, durch die extremen Temperaturschwankungen in ihrer Heimat konnten sie die harten Belastungen in den fernen Kolonien am besten meistern. Das erbeutete Vermögen wurde in die Heimat gebracht, so überraschen uns die alten Stadtkerne wie in Caceres mit prächtigen Palästen. Eine Nacht verbringen wir in Guadalupe, schon Kolumbus pilgerte vor seiner Entdeckungsfahrt hierher um den Schutz der Schwarzen Madonna zu erbitten. Von der Extremadura geht es durch den Alentejo, einer der ärmsten Regionen Europas. Eselfuhrwerke und Ochsenpflüge gehören hier noch zum Alltag. Anders dann am anderen Ende Portugals: am Atlantik dominiert Eleganz und wir lassen wir uns von einer frischen Brise abkühlen. Am Cabo de Roca, dem westlichsten Punkt des Kontinents, schweift unser Blick über die Unendlichkeit des Ozeans. Ganz in der Nähe liegt unser Hotel an den rauschenden Wellen, hier darf ein üppiges Abendessen mit frischem Fisch natürlich nicht fehlen. So sind wir gestärkt für Lissabon, in der vielleicht abwechslungsreichsten Hauptstadt Europas stehen uns einige Besichtigungen bevor: die 70 m hohe Statue Christo do Rei, das Expo-Gelände von 1998 mit Torre Vasco da Gama und das Ozeonarium mit dem zweitgrößten Salzwasserbecken der Welt. Nicht zu vergessen das Kloster und der Torre von Belem, beide zählen zum Unesco- Weltkulturerbe. Und eine Überfahrt der beiden Brücken 25. April und Vasco da Gama darf auch nicht fehlen, ist doch die eine ein Abbild der Golden Bay Bridge in San Francisco, die andere mit 16 km eine der längsten Brücken der Welt. Von Lissabon aus führt unsere Route weiter zur Algarve und dem südwestlichsten Punkt Europas, dem Cabo São Vicente. Ganz in der Nähe in Sagres gründete Heinrich der Seefahrer im 15. Jahrhunderte seine Seefahrerschule, Grundlage für das spätere Weltreich der Portugiesen. Von Foia, der höchsten Erhebung der Algarve in der Sierra de Monchique können wir noch einmal über die gesamte Algarveküste und hinüber zum Atlantik blicken. Dann geht es im Hinterland durch endlose Eukalyptuswälder nach Faro, hier verbringen wir eine weitere Nacht in Portugal. Ganz in der Nähe befindet sich der Palacio de Estoi, ein Musterbauwerk des Rokoko. Wir verlassen Portugal und erreichen Jabugo. Aus der Umgebung dieses Dorfes in der Sierra de Aracena kommen die halbwilden “Pata Negras“. Diese schwarze iberische Schweine ernähren sich fast ausschließlich von den Eicheln der Korkeichen ernähren, und der Schinken dieser Schweine gilt als der beste Spaniens. Bevor die Tour zu Ende geht erkunden wir noch Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens ist voll mit Museen, Monumenten und Palästen. Und kulinarisch steht ein breites Angebot an Tapa-Bars und Restaurants bereit.

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